NABU plant Ausbildung zum Wildkräuterpfleger 2019

Interessierte können Sich jetzt bewerben!

Foto: Manfred Weishaar
Foto: Manfred Weishaar

Wem der Naturschutz vor seiner Haustür am Herzen liegt, wer sich ehrenamtlich einsetzen möchte und wer gerne in der Natur unterwegs ist, kann an der geplanten NABU-Ausbildung zum Wildkräuterpfleger teilnehmen. Die Ausbildung soll im Frühjahr starten und besteht aus drei ganztägigen Workshops, jeweils am Wochenende. Sie beinhaltet fachliche Vorträge, geführte Exkursionen sowie Pflanzenbestimmungsübungen. Gemeinsam werden sie mit anderen naturinteressierten Grundkenntnisse über besonders schützenswerte Biotope unserer Region, deren Wildkräuter und Standortbedingungen (Bodenart, Entstehung) erwerben. Ziel der Ausbildung ist es Ehrenamtliche zu befähigen sich langfristig für Schutz und Pflege der Natur in der Region einzusetzen und somit zu ihrem Erhalt aktiv beizutragen. Viele seltene Pflanzen, aber auch Tieren, vor allem Kleinstlebewesen wie Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten profitieren langfristig von dem Erhalt der Biotope. Die Ausbildung ist kostenpflichtig. Interessenten und Bewerber für die Ausbildung als Wildkräuterpfleger melden sich bitte bis Ende März bei der NABU Regionalstelle Trier: 0651-1708819 oder region.trier(a)nabu-rlp.de. 

Neustart "KinderGartenpaten"2019!

Hochbeete für Kitas

Kindertagesstätten, die Interesse haben, ein Hochbeet auf ihrem Außengelände zu errichten und dies in Kooperation mit einer engagierten Person in der nachberuflichen Phase (Senior oder Seniorin) zu bewirtschaften, werden von der NABU Regionalstelle Trier gesucht. Ziel des generationenübergreifenden Projektes “KinderGartenpaten” ist es, Kindergartenkindern die Möglichkeit zu geben, gemeinsam mit den Ehrenamtlichen eigene Erfahrungen in Anbau, Pflege, Ernte und Verkostung von selbst angebautem Gemüse zu sammeln. Die Ernährung mit gesunden Lebensmitteln und das gemeinsame Gärtnern von Jung und Alt ist heute für Kinder nicht mehr selbstverständlich. Kitas, die Interesse an der Teilnahme des Projektes haben, können sich bewerben, wenn Sie einen geeigneten KinderGartenpaten gefunden haben. Die Landeszentrale für Umweltaufklärung als Projektträger finanziert das Material für die Hochbeete sowie drei Workshops mit vielen Tipps und Aktionsideen für die Ehrenamtlichen. Nähere Infos und die Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.kindergartenpaten.de, Tel. 0651-170 88 19 oder region.trier@nabu-rlp.de.

Projekt NaturtrainerIn 2019

Naturpädagogische Aktivitäten mit Kindergartenkindern

Gesucht werden Kitas und Ehrenamtliche in der nachberuflichen Phase: Die Kitas sind offen für eine ehrenamtliche Person in der nachberuflichen Phase (Senior/in), die als Pate/Patin regelmäßig nach Absprache naturpädagogische Aktivitäten mit Kindergartenkindern durchführt. diese Person wird von uns ausgebildet. 

Infos und Bewerbungsunterlagen unter: www.NABU-Naturtrainer.de

oder NABU-Regionalstelle Trier, Tel. 0651-170 88 19 und region.trier@nabu-rlp.de

Kinderakademie Natur 2016

Förderung des ehrenamtlichen Engagement durch Heidehof Stiftung

Neuerburg. Spannende Spiele und Versuche rund ums Thema Papier, Kräuter, Insekten und Wald sorgten bei 19 Kindern im Alter von 7-10 Jahren im NABU Waldhaus Bornhöfchen für ein reges Treiben. Dort fand in den letzten Tagen die einwöchige NABU-Kinderakademie Natur statt. Dank der Förderung der Heidehof Stiftung GmbH konnten insgesamt 7 ehrenamtliche Betreuer/innen Ihr Wissen über Natur und Tiere an die Kinder weitergeben.

 

Gleich am ersten Tag wurde Papier geschöpft, der Weg vom Baum zum Papier verfolgt und das Thema Ressourcenschutz durch Papierrecycling besprochen. Bäume wurden blind befühlt und anschließend anhand der ertasteten Merkmale wiedergefunden. „Ich habe meinen Baum an dem Moos und an der schuppigen Haut der Wurzel erkannt“, erklärt ein Kind.

Anderntags haben die Kinder sich mit Kräutern und deren Nutzen beschäftigt. Gemeinsam haben sie Spitzwegerich gesammelt um anschließend Ihren eigenen Spitzwegerich-Hustensaft angesetzt. Besonderes Highlight des Tages waren die leckeren selbstgemachten Salbei-Spitzwegerich Bonbons.

Unter Begleitung wurden an den folgenden Tagen Insekten und anderes Kleingetier auf den Wiesen unter die Lupe genommen. Die Bedeutung der Insekten, Wildbeinen & Co kommentierte eines der Kinder so: „Sie sind sehr nützlich, denn wenn es auf der Welt keine Bienen mehr gibt, stirbt die Menschheit aus“. Hubert Heck, einer der NABU-Veranstaltungsleiter, gibt ihm Recht und setzt mit einem Zitat von Albert Einstein noch eins obendrauf: “Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Künstliche Bestäubungsmethoden können die Arbeit der Bienen bisher nicht ersetzen.

 

Am letzten Tag plauschten die kleinen Forscher bei Lagerfeuer und Stockbrot auf dem Berghof in fröhlicher Runde über ihre schönsten Erlebnisse und Abenteuer der zu Ende gehenden Woche. Krönender Abschluss der Woche war die  Fledermausexkursion mit Experte Markus Thies. Dieser brachte zur Begeisterung aller Anwesenden seine 3 Fledermauspfleglinge mit.  

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